Arbeiten um jeden Preis? Ein Projekt gegen Ausbeutung, Diskriminierung und sexuelle Belästigung prekär beschäftigter Frauen

Erasmus+ Adult EducationPartnerships for cooperation and exchanges of practicesID: 2021-1-DE02-KA220-ADU-000026990
EC Contribution
€2,155
Consortium Size
6 orgs
Start Year
2021
Summary

Das Projekt "Work at all Costs" hat sich mit Frauen in prekären Beschäftigungsverhältnissen befasst. Bei diesem Thema geht es um nichts weniger als um die Grundsätze eines demokratischen und sozia...

Objectives

Alle Projektpartner sind Mitglieder bei dem Europäischen Zentrum für Arbeitnehmerfragen (EZA). Die Organisation besteht aus 71 Mitgliedern in 29 europäischen Ländern und ist vor allem in der Arbeitnehmer*innenbildung aktiv. Trotz der EZA-eigenen Plattform IPEO (International Platform for Equal Opportunities) war der Anspruch an eine chancengerechte Bildungsarbeit nicht zufriedenstellend erfüllt. Frauen und Männer führen oft nicht das gleiche Leben. Dies trifft umso mehr zu, sobald Frauen Sorgeverantwortung übernehmen. Bildungsangebote müssen dies berücksichtigen: vom richtigen Timing für Angebote bis zur Themenauswahl. Pay, Employment, Care und schlussendlich Pension Gap - alle sind weiblich und hängen oft eng mit einer unzureichenden Versorgung mit öffentlichen Gütern zusammen. Sie machen sie vulnerabler auf der Arbeit, Arbeitsplatzbewertungen sind oft nicht geschlechtergerecht, sie sind häufiger von sex. Belästigung betroffen usw. Eine im Projekt entwickelte Charta zur Gleichstellung setzte hier an, verpflichtete die Mitglieder, ihre Organisationen und ihre Bildungsangebote zu entwickeln. Damit dies gelingt, haben wir im Projekt ein Curriculum entwickelt, ein Webinar erstellt und einen Film zur Sensibilisierung gedreht.

Consortium (6)