DIYverse
â¶Summary
DiversitĂ€t ist kein Defizit, sondern eine Ressource, die uns auf allen Ebenen, lokal bis global, helfen kann, soziale Herausforderungen zu meistern. Das Projekt "DIYverse" setzte genau daran an, indem es dabei unterstĂŒtzte, innerhalb von Bildungseinrichtungen der non-formalen Jugendbildung Strukturen aufzubauen, die DiversitĂ€t bei Jugendlichen als Chance begreifen und diese aktiv fördern. Innerhalb des Projektes wurden zwei Projektergebnisse erarbeitet, die beide auf die Förderung von DiversitĂ€t als Ressource abzielen. Dabei wurden zwei Themenschwerpunkte definiert: Förderung eines ressourcenorientierten Bewusstseins gegenĂŒber DiversitĂ€t und Förderung aktiven zivilgesellschaftlichen Engagements, insbesondere bei marginalisierten Jugendlichen. DIYverse hat zwei Zielgruppen angesprochen. Die primĂ€re Zielgruppe waren Einrichtungen der non-formalen Jugendbildung und ihre Mitarbeitende. Die entwickelten Ergebnisse wurden so konzipiert, dass sie das pĂ€dagogische Portfolio und die Strukturen der Einrichtungen ergĂ€nzen und somit eine nachhaltige Wirkung bei der sekundĂ€ren Zielgruppe der Jugendlichen entfalten. DIYverse animiert mit seinen Ergebnissen die zukĂŒnftige Generationen sich aktiv fĂŒr ein friedvolles Miteinander einzusetzen.
â¶Objectives
Das Projekt DIYverse wirkte auf verschiedenen Ebenen, stellt aber vor allem die persönliche Entwicklung und den Kompetenzerwerb von Einrichtungen der non-formalen Jugendbildung (primĂ€re Zielgruppe) sowie den Jugendlichen (sekundĂ€re Zielgruppe) selbst in den Fokus. Ăber die verschiedenen Projektinhalte wurden sie ermutigt und befĂ€higt, sich aktiv auf lokaler und europĂ€ischer Ebene fĂŒr eine offene Gemeinschaft einzusetzen. FĂŒr eine nachhaltige StĂ€rkung und Förderung der Jugendlichen sowie deren Engagements lag der Fokus des Projektes auf den beteiligten Einrichtungen. Die entwickelten Projektergebnisse trugen dazu bei, dass die beteiligten Einrichtungen auch in Zukunft den Herausforderungen der Jugendbildung und somit der sekundĂ€ren Zielgruppe der Jugendlichen gerecht werden, indem sie die drei Kernbereiche des Jugendsektors, nĂ€mlich Beteiligung, Begegnung und BefĂ€higung, aktiv angingen. Das soziale ProjektbĂŒro (PR1) stĂ€rkt das Bewusstsein fĂŒr DiversitĂ€t als Ressource, da die sozialen ProjektbĂŒros sich vor allem an Jugendliche richten, die einen erschwerten Zugang zum Projektmanagement haben. Die Silent LABS (PR2) sensibilisieren fĂŒr unsere gesellschaftliche Vielfalt und geben marginalisierten Gruppen eine Stimme.
â¶Activities
Im Fokus des Projekts DIYverse standen die beiden Projektergebnisse, die beide auf ihre Art und Weise die beteiligen Partner und weitere Einrichtungen, insbesondere der non-formalen Jugendbildung ĂŒber das Projektende hinaus unterstĂŒtzen. Beide Produkte können als Erweiterung des jeweiligen Portfolios der Einrichtungen in ihrer Arbeit mit den Jugendlichen gezĂ€hlt werden. FĂŒr die optimale Entwicklung und spĂ€tere Anwendung der beiden Projektergebnisse wurden wie geplant zwei Trainings (C1 & C2) umgesetzt. Die Trainings wurden genutzt, um die FachkrĂ€fte der beteiligten Partner und somit die Partnerorganisationen selbst nachhaltig zu stĂ€rken. Neben der Sensibilisierung fĂŒr DiversitĂ€t als Ressource wurden gezielt die beiden Projektergebnisse in den Fokus gestellt. Die gemeinsame Auseinandersetzung mit den Projektergebnissen fĂŒhrte nicht nur zu einem Kompetenzzuwachs bei den Teilnehmenden, sondern lieferte auch wichtige Erkenntnisse fĂŒr die weitere Arbeit an den Ergebnissen. Zudem wurden insgesamt 4 multinationale Projektmeetings (M1-M4) umgesetzt, pro Partnerland eins. Neben der notwendigen regelmĂ€Ăigen Abstimmung auf Projektebene wurden die physischen Treffen genutzt, um das Arbeitsumfeld der Partnerorganisationen besser kennenzulernen und sich international mit weiteren Stakeholdern zu vernetzen. Das Projektmanagement wurde durch regelmĂ€Ăige, monatliche Online-Meetings (Jour Fix) ergĂ€nzt. FĂŒr die Verbreitung der Projektergebnisse wurden in jedem Land mehrere Multiplikationsveranstaltungen umgesetzt (E1-E4). In Absprache mit der NA wurden gezielt mehrere Multiplikationsveranstaltungen pro Land angegangen, um insbesondere das Silent LAB gezielt in verschiedenen Kontexten vorstellen zu können.
â¶Impact
Innerhalb von DIYverse wurden zwei Projektergebnisse entwickelt, die sich an Einrichtungen der non-formalen Bildung richten und zur Verbesserung der Arbeit im Bereich der Jugendbildung beitragen werden. Ziel des gesamten Projektes und somit auch der beiden PRs war die Sensibilisierung fĂŒr Vielfalt als Chance unserer heutigen Zeit und Gesellschaften. In PR1 wurde die Sensibilisierung auf institutioneller Ebene vorangetrieben, indem eine konkrete Handlungsmöglichkeit entwickelt wurde, wie DiversitĂ€t als Ressource genutzt werden kann. In PR2 wurden Best-Practice-Beispiele fĂŒr Vielfalt gesammelt bzw. das Tool genutzt, um marginalisierten Gruppen eine Stimme zugeben und somit zur Sensibilisierung der Gesellschaft beizutragen. Beide LeitfĂ€den zeichnen sich neben der inhaltlichen Beschreibung der Tools noch durch die vier nationalen Beispiele aus. Die nationalen Beispiele bieten dabei nicht nur einen Mehrwert fĂŒr die involvierten Partnerorganisationen, die dadurch die beiden Projektergebnisse auf ihre BedĂŒrfnisse hin entwickeln und implementieren konnten, sondern dienen auch weiteren Organisationen der non-formalen Jugendbildung als Inspiration, die entwickelten Projektergebnisse nicht nur anzuwenden, sondern auch auf ihre Gegebenheiten anzupassen. Der Leitfaden zum Aufbau eines sozialen ProjektbĂŒros ermöglicht es zukĂŒnftig weiteren Jugendeinrichtungen die strukturellen und inhaltlichen Voraussetzungen fĂŒr eine professionelle Begleitung von Jugendlichen im Bereich des Projektmanagements zu schaffen. Ein soziales ProjektbĂŒro erweitert die Möglichkeiten der Einrichtungen. Die BefĂ€higung junger Menschen ihre eigenen Ideen in Projekte zu ĂŒberfĂŒhren, fĂŒhrt sowohl zu einem besseren Zugang als auch zu einer stĂ€rkeren Einbindung der Zielgruppe. Der Leitfaden zur Entwicklung eigener Silent LABs fĂŒhrt die Lesenden schrittweise durch die einzelnen Entwicklungsschritte. Die nationalen Silent LABs machen durch konkrete Anwendungsbeispiele das Tool greifbarer und zeigen zugleich die Bandbreite der Einsatzmöglichkeiten auf. Die Projektergebnisse und vor allem der dahinter stehende Entwicklungsprozess liefern nicht nur verstĂ€ndliche und anwendbare Tools fĂŒr die Jugendbildung, sondern haben auch im Partnerkonsortium fĂŒr die Weiterentwicklung der KapazitĂ€ten und die Erweiterung des eigenen Portfolios gefĂŒhrt. Die durchlaufenen Prozesse und die entwickelten Teilergebnisse wie Steckbriefe der nationalen ProjektbĂŒros, Beschreibung der darin schon entwickelten Projekte oder eine KurzĂŒbersicht der nationalen Silent LABs sind in einem Padlet festgehalten und ergĂ€nzen die beiden LeitfĂ€den.