Men.Return - gender-transformatives Teilnehmen und Hosten von Meetings
▶Summary
Das Projekt sollte ein Forschungsweg in die verborgenen Machtmuster von Unternehmen und Institutionen werden, wo Männer wie Frauen in der Team-Kommunikation sowohl Opfer als auch Täter dominanter ...
▶Objectives
Das Projekt sollte ein Forschungsweg in die verborgenen Machtmuster von Unternehmen und Institutionen werden, wo Männer wie Frauen in der Team-Kommunikation sowohl Opfer als auch Täter dominanter und entwürdigender Verhaltensmuster werden. Neben dieser Analyse der Verhältnisse und der Sensibilisierung für das Phänomen, war es die Absicht, Männer darin zu trainieren, aktiv einzugreifen, wenn derartige Verhaltensweisen in ihren Arbeitskontexten auftauchen. Zugleich sollte es darum gehen Leitlinien zu erarbeiten, die als Verhaltenskodex für Moderationen von Meetings genutzt werden können, um kritische Situation präventiv zu verhindern – oder Regeln zu haben, an die man/frau im Fall des Falles erinnern können. Zudem galt es, die psychologischen Faktoren zu erkennen, die es sowohl Betroffenen, als auch kritischen Beobachtern so schwer machen, bei dominantem und entwürdigendem Verhalten einzuschreiten. Darüber hinaus galt es Strategien zu erarbeiten, die bei einem ‚Speak up!‘ eine Eskalation des Team-Konflikts möglichst verhindert, dem Widerspruch-Einlegenden nicht schadet und zu einer ‚Win-Win-Situation‘ für alle Beteiligten führt.